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Die Legende von der Entstehung des Huferls
- Legendäre Pegasus-Rasse vor dem Untergang- Aus dem Tagebuch einer gefährdeten Art
- Sind die Huferl der Untergang der Pegasus-Jünger ?
–- Ein Erlebnisbericht –-
Einst gehörte Ihnen die Welt. Die Rede ist von den Nachfahren des Pegasus. Pegasus, der geflügelte Hengst, Sohn des Poseidon und der Medusa war in der Antike das Sinnbild für Heldentaten und brachte unzählige seiner Reiter in die Unsterblichkeit. Der unter seinen Hufen entsprungene Berg Helikon sollte ihm und seinen Nachfahren als Zufluchtsort und Idyll dienen.
Als Flying Horse erreichten Sie Weltruhm. Ihre Lebensaufgabe bestand einzig darin, Ihre göttliche Power weiterzuvererben und den Menschen wohlgefallen zu bringen.Dies gelang unzählige Jahrhunderte, die Rasse des Pegasus erreichte Weltruhm.
Doch an einem geheimen Ort, später als Viehweide zu zweifelhaftem Ruhm gelangt, ersannen böse Mächte den Untergang:Das Huferl wurde geboren.
Doch das Schicksal meinte es böse mit den Flying Horses....
Eines kalten Winterabends waren auch entfernte Vertreter der kleinen Gemeinde bei einem der allwöchentlichen Freudengelage anwesend, diese Schmiedeten alsbald fiese und unmenschliche Pläne mit den Flying Horses.....
Es wurde ein Turnier veranstaltet, um die trinkfestesten und härtesten unter Ihnen zu finden. Es waren ausgerechnet zwei Mädels. Diese wurden jahrelangem, enthaltsamen Training ausgesetzt, und so zu nahezu perfekten Huferl-Geniessern ausgebildet. Sie waren darauf trainiert, Freitags den Ort der stillen Freude an der Viehweide zu besuchen und verstanden es alsbald mit in den Kreis der Huferl-Trinker aufgenommen zu werden. Mit unsäglicher List gelang es den auserwählten, sich durch rhythmischen Tanz und Ihrer Lebensfreudelange im Kreise der Freunde des stillen Ortes unerkannt zu bleiben.
Doch eines Abends beschwerten sich die sonst soo stillen und unauffälligen Flying Horses und klagten Ihr Leid: “ Ihr hohen Herren, unser stiller Kampf blieb ungehört, daher erflehen wir eure Hilfe. Unbemerkt von euch, musste unser Volk furchtbare Rückschläge erleiden. Unser göttlicher Berg Helikon kann nicht so viele Nachfahren hervorbringen, wie nötig wären, um diese beiden furchtbaren Gegner zu beeindrucken. Unser Volk blutet aus, und es sind allesamt junge, unverbrauchte Krieger, die dieser Kampf verschleisst. Niederlage für Niederlage hagelte es für unsere unerschrockenen Kämpfer – aber der Gegner ist augenscheinlich unbezwingbar. Wir flehen den Kreis der stillen Freude um Hilfe für unser gebeuteltes Volk an.....“
Der Ältestenrat der Viehweide trat zusammen, war obgleich der unerwarteten Kunde mehr als überrascht und zog sich zu Beratung zurück.Man beschloss, das muntere Treiben der unerschrockenen Pegasus-Jünger zu beobachten – und eine für die Herren unerfreuliche Kunde tat sich auf: „Freitäglich starben tausende und abertausende der treuen Freunde, ebenso wie die Landwirthe geradezu brutalst niedergemetzelt wurden. Vor den Ältestenrat trat ein unerschrockener Gnom mit einem Bericht:
Der Lärm verstummte, man konnte die Wodka-Flaschen leise wimmern hören, aus den Reihen der Flying Horse Krieger knirschten kampfeslustig die Verschlüsse und die beiden Kriegerinnen traten ein. So etwas hatte ich noch nie gesehen, in meinem ganzen Leben nicht. Ein diabolisches Grinsen umspielte die Lippen der beiden Kriegerinnen, mordlüsterne Blicke, die Rialto-Gläser zum Springen brachten. Besonders furchterregend waren die Rüstungen der beiden, enganliegend an den perfekten Körpern, mit viel Armfreiheit ausgestattet, die bereits ahnen ließen, dass der direkte Kampf mit den Huferl bevorstand.
Gestützt wurden diese beiden Wesen jeweils von Blue Jeans, die ja wie wir alle Wissen das Stehvermögen eines Kämpfers an der Theke um ein Vielfaches erhöhen und als Equipment hatten die beiden jeweils noch Zigos mitgebracht. Zigos, die nur dazu dienten, den schier unerschöpflichen Durst noch zu vervielfachen. Ich bekam es mit der Angst zu tun, meine Herren, doch mein Ehrgeiz und vielmehr noch meine treuen Gefährten erinnerten an meine Aufgabe:
Der halbblinde Mohr und sein unehelicher Halbbruder, der Tanzbär, halfen meine Ängste zu besiegen, so dass ich hier einen Live-Bericht abgeben kann. Durch den Kreis des tanzenden, johlenden und singenden Volkes pirschten sie sich hindurch, raubkatzenartig, geschmeidig, den durstigen Blick immer auf die Theke gerichtet, das oder vielmehr die Objekte der Begierde immer fest im Visier.Die lebhaften, wachen Augen waren immer fest auf das rote Licht, dass das ertönen des ersten Kampfes bedeutet gerichtet, die Ohren schmiegten sich eng an die zarten Köpfe, um ja den ersten Kampf nicht zu verpassen. Ihr Vorhaben gelang, pünktlich zum Signal des ersten Kampfes „HUFERL-ALARM“
Hatten sie Logen-Plätze an den Theken. Mühsam unterdrückten Sie Ihr Lächeln, Ihre Kehlen lechzen nach neuem Labsal, Ihr Kommando an die Herren der Theke war eindeutig: „Zwei Huferl“. Die Helfer reagierten sofort:Das Huferl floss, man konnte die Legionen der Flying Horse Krieger weithin kämpfen hören, ebenso gaben die Legionen der russischen Wodka-Abgesandten ihr bestes, doch alle Mühe wurde nicht belohnt, sie landeten in der Rialto-Arena.
Er spielte Madonna – Like a prayer. Flugs schwangen sich die beiden auf die Grosse Theke und verzauberten das anwesende Volk mit Ihren Darbietungen. Von den Spuren der vielen Kämpfe war nichts zu sehen, die Heerscharen der Gefallenen Flying Horses und Landwirths nichts zu sehen. Den atemberaubenden Leibern waren die unzähligen Huferl nicht anzusehen.Nichts, aber auch gar nichts erinnerte an den , mit Verlaub Göttinnen mehr an die unzähligen Spuren der Thekenkämpfe.
Ihr hohen Herren der Viehweide, habt ein Einsehen, schenkt den Flying Horses die Freiheit, gewährt den Abgesandten Russlands Asyl, setzt sie unter Artenschutz. Wer diese beiden je im Kampfe mit einem Huferl gesehen hat, wird die düsteren Mythen des Volkes des Pegasus verstehen....“
Wie wird der Rat der Ältesten der Viehweide entscheiden ??????






